Sa. Mai 25th, 2024

Bitcoin, die erste digitale Währung, die 2009 von jemandem unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto eingeführt wurde, hat die Besonderheit, dass es nur 21 Millionen davon gibt. Wenn diese maximale Menge erreicht ist und alle Bitcoins geschürft wurden, wird die Art und Weise, wie Miner kompensiert werden, sich verändern. Statt Belohnungen in Form von neuen Bitcoins zu erhalten, werden sie durch Transaktionsgebühren entlohnt. Diese Änderung könnte sicherstellen, dass das Netzwerk weiterhin sicher bleibt, da die Transaktionsgebühren bei steigender Nutzung des Netzwerks eine relevante Einnahmequelle für die Miner werden könnten.

Da keine weiteren Bitcoins produziert werden, wird Bitcoin zu einem deflationären System, im Gegensatz zu vielen traditionellen Währungen, die durch Zentralbanken inflationär gestaltet werden können. Dieser deflationäre Charakter könnte dazu führen, dass Menschen ihre Bitcoins mehr horten, da sie erwarten könnten, dass ihr Wert steigt. Auf der anderen Seite könnte es das Vertrauen in Bitcoin als eine Währung stärken, die nicht manipuliert oder durch staatliche Eingriffe beeinflusst werden kann. Mit dem Fehlen neuer Bitcoins könnte auch das Konzept der Selbstverwahrung oder das Halten von Bitcoins ohne Dritte stärker in den Vordergrund rücken.

Die Zukunft nach dem Ende des Bitcoin-Schürfens bleibt ungewiss, aber sie verspricht auf jeden Fall spannend zu werden, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Geldsystemen.

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