Kryptowährungen sind in Österreich längst im Mainstream angekommen – zumindest was die Bekanntheit betrifft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens EY, für die 1.532 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden. Zwar bleibt das klassische Sparbuch mit großem Abstand das beliebteste Anlageprodukt, doch Krypto holt langsam, aber stetig auf. Rund 17 Prozent der Befragten investieren inzwischen in digitale Assets. Und wenn sie das tun, ist die Wahl der Plattform auffallend eindeutig: Bitpanda dominiert den österreichischen Markt klar.
Aus Insider-Sicht überrascht dieses Ergebnis kaum. Das Wiener Unicorn kommt bei den Krypto-Investorinnen und -Investoren auf fast 60 Prozent Marktanteil und lässt internationale Schwergewichte wie Binance und Kraken deutlich hinter sich. Binance erreicht in Österreich nur rund 21 Prozent, Kraken liegt bei etwa 11 Prozent. Bemerkenswert ist auch, dass mit 21Bitcoin eine weitere heimische Plattform den Sprung in die Top 5 schafft. Bybit, obwohl ursprünglich asiatisch, profitiert offenbar stark davon, sein europäisches Headquarter in Wien angesiedelt zu haben.
Ein Blick auf das große Ganze zeigt jedoch, dass Kryptowährungen noch immer nicht zu den bevorzugten Anlageformen zählen. Sie liegen hinter Sparbuch, Versicherungen, Aktien, Edelmetallen, Fonds und sogar Immobilien erst auf Platz sieben. Das hat viel mit der Risikowahrnehmung zu tun. Mehr als zwei Drittel der Befragten stufen Kryptowährungen als eher unsicher ein. Nur knapp fünf Prozent wären bereit, bei hohem Risiko größere Summen zu investieren. Besonders deutlich ist auch der Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während fast ein Viertel der Männer in Krypto investiert, liegt der Anteil bei Frauen unter zehn Prozent.
Trotzdem ist der Wissensstand hoch. Praktisch alle Befragten kennen Bitcoin, Ethereum folgt mit deutlichem Abstand. Unter jenen, die bereits investiert haben, ist Bitcoin klar die Nummer eins, Ethereum etabliert sich als Standard-Zweitinvestment. Altcoins und Meme-Coins spielen ebenfalls eine Rolle, bleiben aber eher Beimischungen als Kernbestandteile der Portfolios. Stablecoins dagegen fristen in Österreich noch ein Nischendasein.
Warum also ist Bitpanda so klar vorne? Die Studie liefert dafür mehrere Hinweise. Nutzerinnen und Nutzer nennen vor allem die hohe Benutzerfreundlichkeit, transparente Gebühren und den regulatorischen Status als entscheidende Faktoren. Gerade in Österreich ist auch das Thema Steuern zentral. Sauberes Reporting und die Möglichkeit einer automatisierten Kapitalertragsteuer-Abfuhr sind für viele kein Nice-to-have, sondern ein echter Vertrauensanker. Genau hier hat Bitpanda früh angesetzt und sich einen strukturellen Vorteil gegenüber internationalen Wettbewerbern gesichert.
Ein kritischer Punkt bleibt allerdings: Die starke Marktstellung einer einzelnen Plattform kann langfristig auch zu weniger Wettbewerb führen. Weniger Konkurrenz bedeutet nicht automatisch bessere Konditionen oder mehr Innovation. Zudem zeigt die EY-Studie deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung Krypto weiterhin als zu komplex oder zu riskant wahrnimmt. Hier liegt nicht nur für Bitpanda, sondern für die gesamte Branche noch viel Aufklärungsarbeit vor sich.
Unterm Strich bestätigt die EY-Befragung aber, was viele Beobachter schon länger sagen: Wer in Österreich in Kryptowährungen investiert, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Bitpanda. Der Heimvorteil, kombiniert mit Regulierung, einfacher Bedienung und Steuerkomfort, zahlt sich aus. Ob das auch reicht, um die nächste Welle an Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern zu überzeugen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.
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