Crypto Risk Metrics hat bekanntgegeben, Coinbase als neuen Kunden für seine MiCAR-Whitepaper-Compliance-Services gewonnen zu haben. Damit stärkt die Plattform ihre regulatorische Position in einem zunehmend komplexen europäischen Rechtsumfeld und setzt auf die Expertise eines Anbieters, der sich auf die Einhaltung der MiCAR-Anforderungen spezialisiert hat.
Die im Juli in Kraft tretende EU-Verordnung „Markets in Crypto-Assets“ (MiCAR) verlangt von Handelsplattformen und Anbietern von Kryptowerten, vor einem Listing oder Angebot ein konformes Whitepaper bereitzustellen. Crypto Risk Metrics bietet dafür ein Full-Service-Paket, das Coinbase künftig bei der Erfüllung dieser Vorgaben unterstützt.
Tim Zölitz, CEO von Crypto Risk Metrics, erläutert:
„Nach dem Statement der ESMA zu nicht MiCA-konformen Asset-Referenced Tokens (ARTs) und E-Money Tokens (EMTs) haben wir gemeinsam mit der Kanzlei DLA Piper die rechtlichen Anforderungen detailliert geprüft. Daraus entstand ein spezialisiertes Produkt für Whitepaper-Compliance, das sogar von einem führenden deutschen Versicherer mit A+ Rating von Standard & Poor’s abgesichert werden kann.“
Laut Zölitz hilft dieser Service nicht nur, die regulatorischen Pflichten einzuhalten, sondern trägt auch zum Anlegerschutz bei und reduziert Marktfriktionen.
Der regulatorische Druck steigt: Die ESMA hat in ihrer Mitteilung klargestellt, dass Unternehmen, die Aufträge mit nicht konformen Krypto-Assets ausführen oder am Umtausch solcher Assets beteiligt sind, deren öffentliche Bereitstellung einstellen müssen. Für große Player wie Coinbase bedeutet das, rechtzeitig auf Compliance-Lösungen zu setzen – um Geschäftsrisiken zu minimieren und das Vertrauen der Nutzer zu sichern.

